Ein praxisnahes Projekt zur strukturierten Einordnung cannabinoidbasierter Therapieansätze in der gynäkologischen Versorgung
Viele Patientinnen bleiben trotz operativer, hormoneller oder analgetischer Therapie weiterhin symptomatisch. Gleichzeitig wächst das Interesse an cannabinoidbasierten Ansätzen – bei begrenzter strukturierter Erfahrung im gynäkologischen Praxisalltag.
Eine bekannte Herausforderung im Praxisalltag
Endometriose stellt weiterhin eine therapeutische Herausforderung dar. Chronische Beckenschmerzen, Dysmenorrhoe und Dyspareunie persistieren bei einem relevanten Teil der Patientinnen trotz leitliniengerechter Behandlung. Zusätzliche Therapieoptionen werden zunehmend nachgefragt, sind jedoch häufig nicht systematisch in den Versorgungsalltag integriert.
Warum cannabinoidbasierte Therapieansätze diskutiert werden
Studien, Kasuistiken und Patientinnenberichte weisen auf ein potenzielles Nutzenprofil cannabinoidbasierter Ansätze bei Endometriose hin. Diskutiert werden unter anderem Effekte auf Schmerzverarbeitung, entzündliche Prozesse sowie Schlaf und Regeneration. Gleichzeitig fehlt bislang eine praxisnahe, strukturierte Einordnung für die gynäkologische Versorgung.
Dieses Projekt versteht sich nicht als Leitlinienersatz, sondern als ergänzende Orientierungshilfe für den Praxisalltag.







